Liebe (Hauptwohnsitz) Wiener, bitte unterstützt diese Petition                             
     
    

 

26. November 21

         Attila, der Hundkönig

Nach ein paar Tagen, fast nur in seiner Hütte sitzend, der erste vielversprechende Annäherungsversuch. 

Heute wird’s leider wieder etwas anstrengend für ihn. Der erste Besuch bei unserer Tierärztin steht an. Mal die Kontrolle des Gesamtzustandes und unbedingt die am stärksten verfilzten Stellen im Fell ausschneiden.

Wir sind zuversichtlich .. .. ..

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23. November 21

         Unser Neuankömmling Attila hat sein „Kennenlern-Quartier“ bezogen

Er ist noch sehr verängstigt nach dem „hin & her“ in den letzten Tagen (Heim- und Vertrauenspersonverlust, Pflegestelle, Tierheim, Transportkette, ….).  Er frisst gut und dürfte gesundheitlich keine gröberen Probleme haben, wir geben ihm einfach die Zeit die er braucht.  

Fortsetzung folgt ...

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21. November 21

       Rosalie unvergessen 

Am Freitag hatte ich einen guten Tag. Meine Mama hat mir morgens schon meine Schmerztabletten gegeben und ich hatte den ganzen Tag kaum Schmerzen. Die letzten Tage waren die Hölle für mich. Ich hatte solche Rückenschmerzen, dass ich schreien musste vor Schmerzen. Ich wollte nicht schreien, ich will immer leise sein, aber bei jeder Bewegung schoss der Schmerz so ein, dass ich sterben wollte. Mama war vor ein paar Tagen wieder mit mir beim Tierarzt. Mein Rücken ist hart wie ein Brett und ich hatte kaum mehr Kraft in den Hinterbeinen. Wahrscheinlich ein Bandscheibenvorfall oder sogar ein Tumor im Rücken? Die Tierärztin gab mir viele Spritzen in den Rücken und gab Mama Tabletten mit, das seien die stärksten Tabletten, die es gegen Schmerzen gibt. Sie halfen wirklich ein paar Tage.

Aber am Samstag war es vorbei. Ich konnte nicht mehr. Ich wollte mein kleines Geschäftchen erledigen und selbst das konnte ich nicht ohne Schmerzensschreie. Meine Mama hat mich vorsichtig in eine Decke gehüllt und ist mit mir zur Tierärztin gefahren. Ich lag dort in Mamas Armen und die Ärztin gab mir eine Spritze. Plötzlich fühlte sich alles so leicht an, wie Watte um mich herum und ich hatte keine Schmerzen mehr. Ich hörte Mama leise weinen. ich weiß aber nicht warum, weil jetzt ging es mir doch gut. Ich war plötzlich an einem anderen Ort. Ich glaube, ich bin jetzt in Mamas Herzchen. Wir sind ganz viele Hunde hier, allen geht es gut. Es sind junge und alte Hunde und  keiner von ihnen hat Schmerzen. Ich habe meinen alten Körper verlassen müssen, aber ich bin immer in Mamas Herzen. Wenn ich etwas bereue, dann ist es, dass ich Mama erst vor drei Monaten gefunden habe. Aber ich habe sie gefunden und sie hat mich geliebt und war da, als ich Schmerzen hatte.

Bitte vergesst mich nicht, ich vergesse euch auch nicht.

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20. November 21

         Update Peki - wir nennen ihn jetzt Attila

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Das Dackelchen ist am Samstag noch nicht mitgekommen. Wir bleiben aber dran! Unser Pekinese ist ein ganz schön großes Kerlchen. Zurzeit ist er noch sehr verängstigt und gestresst. Er hat ganz dickes verfilztes schmutziges Fell und ist derzeit nur unter Stress kontaktierbar. Wir haben ihn daher in einen separierten Bereich gegeben und wollen ihn mal zur Ruhe kommen lassen. Er hat guten Appetit und scheint körperlich fit zu sein.

Weitere Infos folgen!

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19. November 21

        Peki kommt nicht alleine!

Unsere Verbindungsperson in Ungarn hat uns anlässlich der, am Samstag stattfindenden Übergabe von dem kleinen Peki-Senior ersucht, ob wir noch einem 2. Zwergerl helfen könnten.

Der Dackelmann (noch ist nichts Näheres bekannt) wurde für die Kinder in einer Familie angeschafft, die aber nun kein Interesse mehr an ihm haben.

Am Samstag dürfen wir also 2 Hunde übernehmen und am Montag geht's dann halt gleich mit beiden zu unserer Tierärztin.  Sollten bei dem Dackelchen keine gesundheitlichen Probleme im Wege stehen (vermutlich erst etwa 1 bis 1/2 Jahre alt), haben wir auch schon eine Pflegestelle für ihn in Aussicht.

Fortsetzung folgt ...

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19. November 21

   Kleiner Seniorbub darf nicht getötet werden ..

Vor 2 Tagen haben wir von dem kleinen, vermutlich Pekinesenmann erfahren. Er lebt in Ungarn an der kroatischen Grenze unter lieblosesten Bedingungen. Obwohl mit 10 Jahren noch absolut nicht zum alten Eisen gehörend, wollen die Besitzer den Hund nicht mehr und ihn töten lassen. Gottseidank haben wir durch unsere Kontakte davon erfahren und wir wurden um Hilfe gebeten. Natürlich helfen wir, wenn es irgendwie möglich ist. Nach mehreren Telefonaten war bereits die Fahrkette organisiert.

Am kommenden Samstag ist es soweit: der Bub kann seine Reise in sein neues Leben antreten. Wir sind daher am Samstag auf Abruf bereit, den Kleinen am vereinbarten Ort zu holen. Wegen der längeren Distanz und den Grenzwartezeiten (besonders in der Pandemiezeit schwer abschätzbar) ist ein fixer Zeitpunkt unmöglich vorauszusagen. Aber wir werden da sein und freuen uns, den Kleinen in Empfang zu nehmen und uns mit ihm gemeinsam auf die Suche nach einem richtigen Zuhause zu machen.

Fortsetzung folgt ...

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Remember

       Während wir mal Ordnung in unser Büro gebracht haben ..

 Als wir die neuen Schutzverträge ablegten (muss ja auch mal sein - unglaubliche 512 Stück sind es mittlerweile) fiel uns zufällig der Vertrag von Flora in die Hände.

Flora wurde als Hinterhofwelpe geboren, war aber für ihren Besitzer nicht verwertbar, da sie eine massive Fehlstellung einer Vorderpfote hatte. Damit war für den "Welpenproduzenten" klar, die kleine Hündin musste entsorgt werden. Natürlich haben wir sie abgeholt, sobald wir Kenntnis von der Situation erlangten. Wir haben gemeinsam mit unserer Tierärztin eine Strecktherapie für Floras Pfötchen begonnen und sie wurde tatsächlich ganz gesund und letztendlich hat sie auch einen Traumplatz gefunden.

Im Zuge der darauffolgenden weiteren Sichtung der Schutzverträge ist uns, wie gesagt, ganz besonders die große Zahl der vermittelten Hunde aufgefallen. Über 500 Hunde, deren Schicksal wir noch drehen konnten,  oft in letzter Minute.

Ganz großen Dank muss man unserer Obfrau Brigitte aussprechen, die die letzten Jahrzehnte alles für die Rettung der Hunde möglich macht. Brigitte lebt einfach den Tierschutz für die armen Hunde und gibt ihr sprichwörtliches letztes Hemd, wenn sie dafür noch einem helfen kann.

Brigitte, Danke

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Remember

         Oskar besucht uns immer wieder gerne 

Wenn man sich Oskars Fotos ansieht, ist es kaum zu glauben, dass er nicht mehr gewollt war. Aber genau so ist es passiert: der 7-jährige Hundebub war in seiner Wiener Familie nicht mehr erwünscht. In solchen Fällen versuchen wir immer, schnellstmöglich eine Übernahme zu ermöglichen, um einerseits einem möglichen Aussetzen entgegenzuwirken, andererseits dem Hund jeden weiteren Tag als unerwünschtes Familienmitglied zu ersparen. Wir holten Oskar zu uns und stellten ihn, wie immer nach kurzer Eingewöhnungszeit, unserer Tierärztin vor. Der liebe Kerl wurde offensichtlich schon lange (vermutlich noch nie) richtig medizinisch betreut, war aber soweit gesund.

Nach einiger Zeit hat sich für Oskar ein tolles Zuhause bei einer sehr netten Dame ergeben, die ihn abgöttisch liebt und er konnte nun richtig "daheim" sein. Von Zeit zu Zeit kommt Oskar auch jetzt noch für ein paar Tage zu uns, wenn seine Mami unterwegs sein muss.

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10. November 21

         Martinigansl ja, aber lassen wir doch dabei die Tiere in Ruhe!

Es ist die Zeit, die auch uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, wenn wir an Martinigansl denken. Wir für uns haben schon vor sehr langer Zeit aus vielen Gründen entschieden, keine tierischen Produkte mehr zu konsumieren. Durch viele, viele Testessen  in einer, gerade in Wien in großer Anzahl vegetarischer und veganen Restaurants konnten wir feststellen, dass nahezu jedes Gericht aus der Sparte Hausmannskost tierleidfrei und extrem lecker gezaubert werden kann.

Das leckere Vegansl haben wir diesmal im Lokal Formosa in Wien in der Barnabitengasse ausprobiert. (2tes Bild: Landia, Wien Ahornergasse)  Absolut lecker und das schönste ist natürlich, dass kein Tier dafür sterben musste.

Probiert es einfach mal aus, ihr werdet begeistert sein. Tierleidfrei essen bedeutet absolut nicht, dass ihr auf etwas verzichten müsst.

Hier noch ein Link, in welchen Lokalen ihr Vegansl genießen könnt: „tierleidfreier Genuss“

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8. November 21

           Die kalte Jahreszeit kommt ..

Die Igelhäuser sind aufgestellt und Laub für´s Winterlager im Vereins-Garten herangeschafft. Alles in einem eigens geschützten Bereich, der „Gelbe(Transport)Sack“ wurde nur vorübergehend zweckentfremdet.

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Remember

         „Welpenalarm“      oder     „auch Eltern gerettet“

Wenn in der Nacht das Telefon läutet, bedeutet es nie was Gutes. Genauso lief es in diesem Fall: eine Tierfreundin hat beobachtet, dass 2 Hunde in einem Hof in einer ungarischen Kleinstadt direkt an der Hauptstraße angekettet leben. Sie hat beobachtet, dass seit einiger Zeit auch Welpen zwischen den beiden großen Hunden herumkrabbeln. Einige schienen ihr mehr tot als lebendig.

Wir machten uns am nächsten Tag sofort auf die Reise. Als wir vor Ort die Situation sahen, traf es uns wie ein Schlag in die Magengrube: für 5 Welpen sind wir zu spät gekommen. Nur 2 waren noch am Leben. Die Mami der Kleinen war eine 9-monatige Staffhündin, die völlig taub war. Der Papa war ein 2 jähriger Englischer Bullterrier. Beide hingen an der Kette. Die 2 verbliebenen Babies krabbelten hilflos in dem Verschlag herum. Die Mami konnte ihnen wegen der Kette nicht folgen. Dazwischen lagen die 5 Leichen der armen Babies. Sowieso durch die Kette eingeschränkt, konnte die Mami innerhalb ihres möglichen Radius ihre Babies nicht weinen hören, weil sie völlig taub war. 

Als wir mit dem Besitzer der Hunde bezüglich einer Herausgabe der verbliebenen 4 Hunde verhandelten, war er schnell bereit, die Babies herzugeben, da er ihnen offenbar nicht viel Überlebenschancen einräumte. Leider wollte er um keinen Preis die Elterntiere hergeben. Wahrscheinlich hoffte er, in Zukunft doch noch Geschäfte mit Welpen zu machen.

Also zogen wir fürs erste traurig mit den beiden Welpen ab. Es war jedoch ein ganz schlimmes Gefühl, die beiden Elterntiere in dem Elend zurückzulassen. Kaum in Wien mit den Babies angekommen, haben wir erstmal deren Versorgung sichergestellt und haben uns sozusagen auf der Ferse umgedreht und sind, mit einer schönen Summe Bargeld wieder zurück nach Ungarn gefahren. Und tatsächlich, es hat geklappt, wir konnten auch Mami und Papi freikaufen.

Obwohl 5 Hundekinder gestorben sind, wir konnten 4 Hunde retten. Alle vier konnten wir im Laufe der Zeit an liebevolle Plätze vermitteln. Ein schaler Nachgeschmack blieb trotzdem: der ehemalige Hundebesitzer wird wohl weiter sein Geschäft betreiben, vielleicht etwas versteckter. Allein in diesem kleinen Ort, wie viele solcher Vermehrer gibt es dort?

     Du kannst nicht alle retten, aber für den einen rettest du alles.

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Happy End

           .. .. .. Emma, ihre Geschichte

Wir haben sie aus einem Rumänischen Shelter zu uns geholt. Die Mixhündin, die wohl auch einen Husky in ihrer Verwandtschaft haben dürfte, war erst 2 Jahre, als wir auf sie aufmerksam wurden. Emma hat einen deformierten, stark nach oben gewölbten Rücken. Ein Hund mit so einem Defizit ist in Rumänien ohne Chance. Da wir Angst hatten, dass Emma in die Tötung kommt, setzten wir alle Hebel in Bewegung, um sie schnell nach Wien zu bekommen. Ihr seht auf dem ersten Foto, wie Emma Geborgenheit und Halt in einem alten Autoreifen sucht. 

Emma hatte also eine deformierte Wirbelsäule, aber auch Probleme mit ihren Vorderbeinen: Wenn sie stand,  drehte sie ihre Vorderpfötchen so um, dass sie sozusagen auf ihren Handrücken stand und die Ballen waren nach hinten oben gedreht. Zum Gehen benützte sie ihre Pfoten ganz normal. Emma konnte mit ihrem deformierten Rücken nicht richtig galoppieren, es entstand eine Mischung aus laufen und springen, sodass wir sie liebevoll Känguruh nannten. In der Tierklinik konnte man uns leider nur die Mitteilung machen, dass es keine Operationsmöglichkeit für Emma gibt. Aufgrund des Röntgenbefundes können wir von einem Defekt ausgehen, den Emma bereits seit Geburt hatte.

Jedenfalls haben wir gemeinsam mit unserer Tierärztin ein Bewegungsprogramm mit Emma begonnen. Unser Känguru war begeistert dabei und legte an Kraft und Muskulatur zu. Nach einigen Monaten konnte sie problemlos bei den ruhigeren Rudelspaziergängen mitlaufen.

Eigentlich waren wir darauf eingestellt, dass Emma in unserem Rudel bleibt, oder gab es doch jemanden da draußen, der auch einen Hund mit "Buckelchen" schön findet und sich nicht daran stößt, dass Emma nicht stolz galoppiert, sondern eher hopst wie ein Känguru? 

Durch eine glückliche Fügung konnten wir Emma schließlich in ein Leben als Einzelprinzessin zu einem Ehepaar, das unser Känguru wunderschön fand, entlassen. Emma braucht keinen Autoreifen mehr, in den sie sich hineinkuschelt.

Liebe heilt alles!

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Ein Schicksal

         7 Jahre lebt "Ronja" jetzt schon bei uns, das ist ihre Story

Sie ist derzeit die ältesten Hundedame in unserem Rudel. Ihr Schicksal nahm seinen Lauf, als sie vor 17 Jahren als Welpe der Moderasse Chihuahua in Tschechien geboren wurde. Ronja war so hübsch, tiefschwarz mit langem seidigen Fell und  weißem Brustfleck. Wie so viele ihrer Leidensgenossinnen wurde sie daher zur Vermehrung missbraucht. Zehn Jahre war sie in einem Käfig gesperrt, der nicht grösser als zwei A4 Blätter war. Nur zum Deckakt wurde sie herausgezerrt. Nach 10 Jahren, ein Wunder, dass sie das solange überlebt hat, sollte sie eingeschläfert werden, da sie keine Babies mehr bekam. Durch einen couragierten Tierarzt konnte sie jedoch gerettet werden und landete immerhin in einem Tierheim. Als wir von Ronja erfuhren, holten wir sie aus dem tschechischen Tierheim. Ihr Zustand war erbärmlich, sie konnte überhaupt nicht gehen und kaum stehen. Klarerweise hatte sie große Angst vor Menschen. Da sie nie auch nur ein bisschen von der Welt kennengelernt hat, machte ihr praktisch alles um sie herum Angst. In der Tierklinik wurde festgestellt, dass beide Kniescheiben deplatziert waren. Man mag sich nicht ausmalen, wie oft sie diesen Defekt an ihre Babies weitergegeben hat. Ronjas Knie haben wir in zeitlichem Abstand operieren lassen. Im Zuge der Kastration wurde auch eine verletzte Harnleiter festgestellt, die medizinisch versorgt werden konnte, aber bereits einen Nierenschaden verursacht hat. Leider musste wegen eines Glaukoms auch ein Auge entfernt werden. Nach insgesamt vier Operationen besserte sich Ronjas Zustand immer mehr. Sie kann gut gehen und ist schmerzfrei, liebt Schönwettertage im Garten und ihr Kuschelkörbchen im ruhigsten Winkel im Haus. Am liebsten hat sie Hundegesellschaft von ihren kleineren Hundekollegen. Ronja hat beschlossen, Menschen nicht in ihr Herz zu lassen, aber das verstehen wir gut. Trotzdem ist Ronja angstfrei und, wenn man ihr Vorleben betrachtet, in hervorragenden gesundheitlichen Zustand. Da Ronja so viele Jahre an ein und demselben Ort geschlafen, gegessen, sich erleichtert und ihre Babies bekommen hat, ist es für sie völlig befremdlich, dass ihre Hundekollegen nicht zu Hause ihre Geschäftchen erledigen. Für Ronja ist es das Klarste der Welt, dazu ein Handtuch neben ihrem Körbchen zu benützen. 

17 Jahre ist die kleine Omi und wir hoffen, dass sie noch eine Weile bleiben kann.

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31. Oktober 21

         Wir in Wien

Vergangenen Samstag waren auch wir in Wien´s Innenstadt unterwegs, um andere Tierschutz-Organisationen bei einem Weckruf zu unterstützen. Viele „VGT“ Gruppierungen, das „Grüne Tierschutzforum“, die „Arbeitsgruppe Tauben WIEN“ und etliche andere informierten die einkaufsbummelnden Passanten über das schreckliche, lebenslange Tierleid in der Pelzindustrie.
Viele kamen ins Nachdenken.   

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20. Oktober 21

         .. .. .. gerade bei der Registrierung in ihren Papieren entdeckt:

        „Pillie heißt eigentlich Aliz“   --  Also nicht wundern wenn bei älteren Berichten ein anderer Name steht.

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19. Oktober 21

         Unsere zwei kleinsten Handycap´s …

… konnten wir bedürfnisgerecht, von den Großen geschützt, gemeinsam unterbringen. Durch die Erweiterung unseres Vereinsareals das sogar mit gut gesichertem "rund-um-die-Uhr-Freilauf".

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17. Oktober 21

          Unsere Dauerbewohner-Gruppe ist gestern um zwei Yorkshire Terrier angewachsen.

Die beiden Mädels sind aus dem Hinterland Ungarns zu uns gekommen und nach dem langen Transport erfreulicherweise recht gut drauf.  Sie sind dabei, sich einzugewöhnen und interessiert, ihr neues Umfeld zu erkunden. Bori, 5-jährig und schüchtern, freundet sich drinnen mit der gleich großen (/kleinen) blinden Angel an, während Pillie, die Größere, 8-jährig, lieber draußen mit dem Rudel leinenlos den gesicherten Garten erkundet.

Nach ein paar Eingewöhnungstagen werden wir sie unserer Tierärztin vorstellen, ein paar medizinische Problemchen gibt´s ja immer.

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Remember

         Es gab Hunde, die uns ganz tief im Herzen berührt haben. Einer davon war Olli.

Olli lebte, nachdem sein Frauchen verstorben war, völlig einsam 7 Jahre im Garten des unbewohnten Hauses, keine Hundehütte, kein Verschlag, nichts. Im Sommer bei unsäglicher Hitze und im Winter bei eisiger Kälte. Wenn es regnete, versteckte er sich im verwilderten Gestrüpp des Gartens. Nachbarn haben ihm ab und zu etwas zu essen über den Zaun geschmissen. So lebte er von  Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr. Keine menschliche Zuwendung, keine Pflege, kein ordentliches Futter und kein sauberes Wasser. 

Die Erben nach Ollis Frauchen wollten mit dem Hund nichts zu tun haben. Als nach 7 Jahren das verfallene Haus verkauft werden konnte, musste Olli weg. Er war mittlerweile 16 Jahre alt und die Erben beschlossen, ihn töten zu lassen. Als wir von Ollis Geschichte erfahren haben, holten wir ihn sofort zu uns. 7 gestohlene, verlorene Jahre! Wir wollten alles tun, um ein bisschen was wieder gut zu machen, um Olli noch möglichst lange zu entschädigen, für das, was ihm angetan wurde.

Nach den obligaten Tierarztchecks stellte sich heraus, dass Olli bis auf die üblichen Alterswehwehchen trotz extremster Vernachlässigung relativ gesund war. Olli fügte sich sofort souverän in unser Rudel ein. Er liebte es, gestreichelt und angesprochen zu werden. Olli hatte einen ganz speziellen Lieblingsplatz auf einer alten Gartenliege in der Sonne, aber wenn es dunkel wurde oder ihm das Wetter nicht gefallen hat, ist er ganz ganz schnell durch die Hundeklappe ins Haus gehuscht und hat sich in sein  kuscheliges Körbchen gelegt. Für gutes Futter und ein paar Zwischendurchsnacks war Olli immer zu haben.

Olli hatte einen Bronchialkollaps, der aufgrund des Alters nur palliativ behandelt werden konnte. Langsam, aber unabänderlich wurden seine Hustenanfälle häufiger, die Atemnot grösser. Gemeinsam mit unserer lieben Tierärztin hatten wir so gehofft, dass Olli noch seinen 18. Geburtstag erleben darf.  Wir haben es leider nicht geschafft. Kurz vor Ollis Geburtstag schwächten ihn seine Hustenanfälle und die Atemnot so sehr, dass uns leider nur der Weg der Euthanasie blieb. Olli ist in unseren Armen eingeschlafen, geliebt und umsorgt. Wir blieben zwiegespalten zurück, weil Ollie einerseits trotz seiner Vorgeschichte ein schönes Alter erreichen konnte, wir jedoch andererseits wussten, dass ihm so viel gute Lebenszeit entgangen ist. 

Jedenfalls wird er als einer unserer ganz großen Helden für immer in unseren Herzen bleiben.

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14. Oktober 21

            die blinde Angel wird immer sicherer

Die Medikamente wirken gut und sie ist trotz ihrer schweren Behinderungen schon ein recht fröhliches Kerlchen

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Oktober 21

         Charly ist fix vermittelt und hat sein neues Zuhause schon bezogen.

 Er lebt jetzt bei einer ganz netten, hundeerfahrenen, älteren Dame die sehr viel Zeit für ihn hat.  Ein großes DANKE an euch alle für die tolle Unterstützung.

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Oktober 21

       Wie die Zeit vergeht ...

Der schüchterne Leroy ist jetzt schon seit über eineinhalb Jahren bei uns, gesundheitlich stabil, aber immer noch sehr, sehr vorsichtig.

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Oktober 21

     

Die blinde Angel bei ihrem ersten größeren Ausflug in die City von Wien, zu einem Tierschutz Infostand vorm Steffl. In ihrem Umhängebeutelchen fühlt sie sich sicher und ist an den, für sie wahrnehmbaren, Umwelteindrücken sehr interessiert.

Sie wirkt dabei sehr zufrieden und auch ihr Gesundheitszustand ist momentan stabil.

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Oktober 21

      bei uns ist jedes Tier WILLKOMMEN,  ein zweites Igelhaus wird noch gebaut,

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1. Oktober 21

       sucht endlich sein Für-Immer-Zuhause,

das er, obwohl er schon 8 Jahre ist, bis jetzt nicht gefunden hat. Obwohl er Menschen sehr liebt und auch total verträglich mit Hundekumpels ist, hatte er nicht das Glück, einen Menschen zu finden, der ihn wirklich liebt. Charlie ist sehr anhänglich, lieb und anspruchslos.

Zuletzt lebte er 4 Jahre in einem Außengehege. Charlie soll natürlich nicht nur draußen leben müssen, aber wenn sein neues Zuhause auch einen Garten hätte, wäre das sein Traum. Charly ist stubenrein und aufgrund seines lieben Wesens auch für Hundeanfänger und Senioren geeignet. Auch Kinder mag der kleine Mann gerne. Er ist geimpft, kastriert und entwurmt.

Gewicht: ca. 12 kg.

 Kennenzulernen bei uns: TIERSCHUTZ GRENZENLOS e.V., 1220 Wien, Mehlbeerengasse 5  
 
     UPDATE 6. Oktober 21: Charly ist fix vermittelt und hat sein neues Zuhause schon bezogen, ein großes DANKE an euch alle für die tolle Unterstützung.

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September 21

    

Rosalie verbrachte unfassbare 15 Jahre, also ihr ganzes bisheriges trauriges Leben in einem Canile auf Sardinien. Die Umstände dort sind nicht vergleichbar mit einem Österreichischen Tierheim. Überfüllt, oft kein Futter, keine medizinische Versorgung, keine Streicheleinheiten. Dazu im Sommer unsagbare Hitze und im Winter kaltes, extrem feuchtes Klima, an welchem besonders die alten Hunde leiden.

Rosalie war die ersten Tage sehr scheu und nahm kaum Futter auf. Bei der tierärztlichen Untersuchung stellten sich Herzprobleme und, wahrscheinlich dem winterlichen feuchten Klima geschuldete Probleme mit der Wirbelsäule heraus. Die Zähne waren in katastrophalen Zustand. Da wir vorerst die Narkose zur Zahnsanierung wegen ihres Alters vermeiden wollten, erhielt sie wegen ihrer kaputten Zähne und dem entzündeten Zahnfleisch eine antibiotische Behandlung. Weiters erhält sie  nun zum ersten Mal in ihrem Leben richtige Medikamente, die sie aufgrund des Herzultraschall- und Lungenröntgenbefundes benötigt. Leider hat Rosi aber so starke Zahnschmerzen, dass sie gar nicht mehr essen wollte. So wagten wir die Narkose doch – und es hat geklappt. Rosalie hat zwar nun kaum noch Zähne, aber nun kann sich die Entzündung in ihrem Mund rückbilden und sie kann endlich schmerzfrei Nahrung aufnehmen. Die Narkose nützten wir gleich aus und haben ihren Rücken infiltriert.

Jetzt geht es Rosalie so gut, wie sicher schon lange nicht – sie freut sich über ihr Futter und lässt sich schon streicheln. Sie liebt ihr gemütliches Körbchen und braucht weder unter Hitze noch Kälte leiden. Wir wissen nicht, wie lange Rosalie noch Zeit hat, aber die Zeit, die bleibt, werden wir alles für sie geben!

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September 21

      Ein Notfall aus Wien              

9 jährig, blind, nur 1,5 kg, mit Herz- und Lungenproblemen, total verwahrlost, …  so kam sie kürzlich zu uns.

Nach diversen Untersuchungen und Tests konnte Angel medikamentös so eingestellt werden das ihr Gesundheitszustand momentan einigermaßen stabil ist. Leider findet sie sich aber „im Rudel“ mit unseren anderen Hunden gar nicht zurecht.

Aber sie hat Glück. „Angel“ kann jetzt separiert von den größeren Hunden, in einem „auswattierten“ Umfeld wohnen, macht sich recht geschickt mit ihrer Umgebung vertraut und entwickelt auch schon etwas Lebensfreude. Wir wünschen ihr noch eine schöne Zeit.

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Juli 21

  

Leroy stammt aus Italien. Er lebte dort sein ganzes Leben (12 Jahre) isoliert in einem Zwinger. Er zeigte  sehr starke Verhaltensauffälligkeiten, gesundheitlich schwerst angeschlagen. Das auffälligste an ihm ist die permanente Kopfschiefhaltung und dass er kaum Fell hat. Wir machten mit ihm in angemessener Zeit alles an Untersuchungen, um die richtige Behandlung für ihn zu finden. Nach Behandlung einer chronischen eitrigen Ohrenentzündung besserte sich seine Kopfschiefhaltung nicht, sodass wir uns letztlich für ein MRT entschieden, um eine Tumorkrankheit und damit verbundene große Schmerzen ausschließen wollten. Gottseidank hat er aber keinen Tumor im Kopf und die Schiefhaltung wird wohl ein Ergebnis der jahrelang unbehandelten Ohrenentzündung sein. Leroy hat Hodenkrebs, der ihm aber momentan keine Probleme bereitet. Die Zähne mussten natürlich saniert werden und sein Herzchen und die Lunge werden nach gründlicher Diagnose medikamentös behandelt. Seit Leroy richtiges Hundefutter bekommt, sprießt auch sein Fell ein bisschen, obwohl dies von den Tierärzten als unwahrscheinlich prognostiziert wurde, da seine Dermatitis nie behandelt und damit seine Haarwurzeln zerstört wurden.

Leroy ist sehr sehr scheu – anfassen mag er gar nicht. Aber er beobachtet seine „Mama“, unsere Obfrau Brigitte Haas, immer und führt mit ihr die schönste Fernbeziehung der Welt. Sein Essen mag er sehr sehr gerne und er ist ein bisschen verliebt in die auch bei uns lebende Hündin Fibi. Leroy genießt seinen Lebensabend, ist neugierig, liegt gern in der Sonne und mag sein Leben, so wie es jetzt ist.

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Wir können nur einzelnen Hunden so eine Wendung im Leben bereiten, weil unsere Kapazitäten begrenzt sind, aber wir tun unser Möglichstes, gerade den Chancenlosesten ein Leben in Würde, mit richtiger medizinischer Betreuung, ordentlichem Futter und viel Liebe zu bieten. Bei den vielen traurigen Tierschicksalen mag es ist vielleicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, aber jeder einzelne Hund, den wir aus solchem Elend herausholten, ist so dankbar für jede qualitätsvolle Lebenszeit. Auch wenn es oft traurig, aufreibend, Kräfte zehrend ist, wir werden immer weiter kämpfen! Unser Motto bleibt, wir können nicht alle retten, aber auch wenn es nur einer ist: wir versuchen es!

 Wer uns unterstützen möchte:    
 
Tierschutz  Grenzenlos Wien    

 BIC: OPSKATWW  
 IBAN: AT80 6000 0102 1018 8350  

 

 

 

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