20. Oktober 21

         .. .. .. gerade bei der Registrierung in ihren Papieren entdeckt:

        „Pillie heißt eigentlich Aliz“   --  Also nicht wundern wenn bei älteren Berichten ein anderer Name steht.

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19. Oktober 21

         Unsere zwei kleinsten Handycap´s …

… konnten wir bedürfnisgerecht, von den Großen geschützt, gemeinsam unterbringen. Durch die Erweiterung unseres Vereinsareals das sogar mit gut gesichertem "rund-um-die-Uhr-Freilauf".

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17. Oktober 21

          Unsere Dauerbewohner-Gruppe ist gestern um zwei Yorkshire Terrier angewachsen.

Die beiden Mädels sind aus dem Hinterland Ungarns zu uns gekommen und nach dem langen Transport erfreulicherweise recht gut drauf.  Sie sind dabei, sich einzugewöhnen und interessiert, ihr neues Umfeld zu erkunden. Bori, 5-jährig und schüchtern, freundet sich drinnen mit der gleich großen (/kleinen) blinden Angel an, während Pillie, die Größere, 8-jährig, lieber draußen mit dem Rudel leinenlos den gesicherten Garten erkundet.

Nach ein paar Eingewöhnungstagen werden wir sie unserer Tierärztin vorstellen, ein paar medizinische Problemchen gibt´s ja immer.

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Remember

         Es gab Hunde, die uns ganz tief im Herzen berührt haben. Einer davon war Olli.

Olli lebte, nachdem sein Frauchen verstorben war, völlig einsam 7 Jahre im Garten des unbewohnten Hauses, keine Hundehütte, kein Verschlag, nichts. Im Sommer bei unsäglicher Hitze und im Winter bei eisiger Kälte. Wenn es regnete, versteckte er sich im verwilderten Gestrüpp des Gartens. Nachbarn haben ihm ab und zu etwas zu essen über den Zaun geschmissen. So lebte er von  Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr. Keine menschliche Zuwendung, keine Pflege, kein ordentliches Futter und kein sauberes Wasser. 

Die Erben nach Ollis Frauchen wollten mit dem Hund nichts zu tun haben. Als nach 7 Jahren das verfallene Haus verkauft werden konnte, musste Olli weg. Er war mittlerweile 16 Jahre alt und die Erben beschlossen, ihn töten zu lassen. Als wir von Ollis Geschichte erfahren haben, holten wir ihn sofort zu uns. 7 gestohlene, verlorene Jahre! Wir wollten alles tun, um ein bisschen was wieder gut zu machen, um Olli noch möglichst lange zu entschädigen, für das, was ihm angetan wurde.

Nach den obligaten Tierarztchecks stellte sich heraus, dass Olli bis auf die üblichen Alterswehwehchen trotz extremster Vernachlässigung relativ gesund war. Olli fügte sich sofort souverän in unser Rudel ein. Er liebte es, gestreichelt und angesprochen zu werden. Olli hatte einen ganz speziellen Lieblingsplatz auf einer alten Gartenliege in der Sonne, aber wenn es dunkel wurde oder ihm das Wetter nicht gefallen hat, ist er ganz ganz schnell durch die Hundeklappe ins Haus gehuscht und hat sich in sein  kuscheliges Körbchen gelegt. Für gutes Futter und ein paar Zwischendurchsnacks war Olli immer zu haben.

Olli hatte einen Bronchialkollaps, der aufgrund des Alters nur palliativ behandelt werden konnte. Langsam, aber unabänderlich wurden seine Hustenanfälle häufiger, die Atemnot grösser. Gemeinsam mit unserer lieben Tierärztin hatten wir so gehofft, dass Olli noch seinen 18. Geburtstag erleben darf.  Wir haben es leider nicht geschafft. Kurz vor Ollis Geburtstag schwächten ihn seine Hustenanfälle und die Atemnot so sehr, dass uns leider nur der Weg der Euthanasie blieb. Olli ist in unseren Armen eingeschlafen, geliebt und umsorgt. Wir blieben zwiegespalten zurück, weil Ollie einerseits trotz seiner Vorgeschichte ein schönes Alter erreichen konnte, wir jedoch andererseits wussten, dass ihm so viel gute Lebenszeit entgangen ist. 

Jedenfalls wird er als einer unserer ganz großen Helden für immer in unseren Herzen bleiben.

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14. Oktober 21

            die blinde Angel wird immer sicherer

Die Medikamente wirken gut und sie ist trotz ihrer schweren Behinderungen schon ein recht fröhliches Kerlchen

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Oktober 21

         Charly ist fix vermittelt und hat sein neues Zuhause schon bezogen.

 Er lebt jetzt bei einer ganz netten, hundeerfahrenen, älteren Dame die sehr viel Zeit für ihn hat.  Ein großes DANKE an euch alle für die tolle Unterstützung.

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Oktober 21

       Wie die Zeit vergeht ...

Der schüchterne Leroy ist jetzt schon seit über eineinhalb Jahren bei uns, gesundheitlich stabil, aber immer noch sehr, sehr vorsichtig.

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Oktober 21

     

Die blinde Angel bei ihrem ersten größeren Ausflug in die City von Wien, zu einem Tierschutz Infostand vorm Steffl. In ihrem Umhängebeutelchen fühlt sie sich sicher und ist an den, für sie wahrnehmbaren, Umwelteindrücken sehr interessiert.

Sie wirkt dabei sehr zufrieden und auch ihr Gesundheitszustand ist momentan stabil.

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Oktober 21

      bei uns ist jedes Tier WILLKOMMEN,  ein zweites Igelhaus wird noch gebaut,

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1. Oktober 21

       sucht endlich sein Für-Immer-Zuhause,

das er, obwohl er schon 8 Jahre ist, bis jetzt nicht gefunden hat. Obwohl er Menschen sehr liebt und auch total verträglich mit Hundekumpels ist, hatte er nicht das Glück, einen Menschen zu finden, der ihn wirklich liebt. Charlie ist sehr anhänglich, lieb und anspruchslos.

Zuletzt lebte er 4 Jahre in einem Außengehege. Charlie soll natürlich nicht nur draußen leben müssen, aber wenn sein neues Zuhause auch einen Garten hätte, wäre das sein Traum. Charly ist stubenrein und aufgrund seines lieben Wesens auch für Hundeanfänger und Senioren geeignet. Auch Kinder mag der kleine Mann gerne. Er ist geimpft, kastriert und entwurmt.

Gewicht: ca. 12 kg.

 Kennenzulernen bei uns: TIERSCHUTZ GRENZENLOS e.V., 1220 Wien, Mehlbeerengasse 5  
 
     UPDATE 6. Oktober 21: Charly ist fix vermittelt und hat sein neues Zuhause schon bezogen, ein großes DANKE an euch alle für die tolle Unterstützung.

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September 21

    

Rosalie verbrachte unfassbare 15 Jahre, also ihr ganzes bisheriges trauriges Leben in einem Canile auf Sardinien. Die Umstände dort sind nicht vergleichbar mit einem Österreichischen Tierheim. Überfüllt, oft kein Futter, keine medizinische Versorgung, keine Streicheleinheiten. Dazu im Sommer unsagbare Hitze und im Winter kaltes, extrem feuchtes Klima, an welchem besonders die alten Hunde leiden.

Rosalie war die ersten Tage sehr scheu und nahm kaum Futter auf. Bei der tierärztlichen Untersuchung stellten sich Herzprobleme und, wahrscheinlich dem winterlichen feuchten Klima geschuldete Probleme mit der Wirbelsäule heraus. Die Zähne waren in katastrophalen Zustand. Da wir vorerst die Narkose zur Zahnsanierung wegen ihres Alters vermeiden wollten, erhielt sie wegen ihrer kaputten Zähne und dem entzündeten Zahnfleisch eine antibiotische Behandlung. Weiters erhält sie  nun zum ersten Mal in ihrem Leben richtige Medikamente, die sie aufgrund des Herzultraschall- und Lungenröntgenbefundes benötigt. Leider hat Rosi aber so starke Zahnschmerzen, dass sie gar nicht mehr essen wollte. So wagten wir die Narkose doch – und es hat geklappt. Rosalie hat zwar nun kaum noch Zähne, aber nun kann sich die Entzündung in ihrem Mund rückbilden und sie kann endlich schmerzfrei Nahrung aufnehmen. Die Narkose nützten wir gleich aus und haben ihren Rücken infiltriert.

Jetzt geht es Rosalie so gut, wie sicher schon lange nicht – sie freut sich über ihr Futter und lässt sich schon streicheln. Sie liebt ihr gemütliches Körbchen und braucht weder unter Hitze noch Kälte leiden. Wir wissen nicht, wie lange Rosalie noch Zeit hat, aber die Zeit, die bleibt, werden wir alles für sie geben!

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September 21

      Ein Notfall aus Wien              

9 jährig, blind, nur 1,5 kg, mit Herz- und Lungenproblemen, total verwahrlost, …  so kam sie kürzlich zu uns.

Nach diversen Untersuchungen und Tests konnte Angel medikamentös so eingestellt werden das ihr Gesundheitszustand momentan einigermaßen stabil ist. Leider findet sie sich aber „im Rudel“ mit unseren anderen Hunden gar nicht zurecht.

Aber sie hat Glück. „Angel“ kann jetzt separiert von den größeren Hunden, in einem „auswattierten“ Umfeld wohnen, macht sich recht geschickt mit ihrer Umgebung vertraut und entwickelt auch schon etwas Lebensfreude. Wir wünschen ihr noch eine schöne Zeit.

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Juli 21

  

Leroy stammt aus Italien. Er lebte dort sein ganzes Leben (12 Jahre) isoliert in einem Zwinger. Er zeigte  sehr starke Verhaltensauffälligkeiten, gesundheitlich schwerst angeschlagen. Das auffälligste an ihm ist die permanente Kopfschiefhaltung und dass er kaum Fell hat. Wir machten mit ihm in angemessener Zeit alles an Untersuchungen, um die richtige Behandlung für ihn zu finden. Nach Behandlung einer chronischen eitrigen Ohrenentzündung besserte sich seine Kopfschiefhaltung nicht, sodass wir uns letztlich für ein MRT entschieden, um eine Tumorkrankheit und damit verbundene große Schmerzen ausschließen wollten. Gottseidank hat er aber keinen Tumor im Kopf und die Schiefhaltung wird wohl ein Ergebnis der jahrelang unbehandelten Ohrenentzündung sein. Leroy hat Hodenkrebs, der ihm aber momentan keine Probleme bereitet. Die Zähne mussten natürlich saniert werden und sein Herzchen und die Lunge werden nach gründlicher Diagnose medikamentös behandelt. Seit Leroy richtiges Hundefutter bekommt, sprießt auch sein Fell ein bisschen, obwohl dies von den Tierärzten als unwahrscheinlich prognostiziert wurde, da seine Dermatitis nie behandelt und damit seine Haarwurzeln zerstört wurden.

Leroy ist sehr sehr scheu – anfassen mag er gar nicht. Aber er beobachtet seine „Mama“, unsere Obfrau Brigitte Haas, immer und führt mit ihr die schönste Fernbeziehung der Welt. Sein Essen mag er sehr sehr gerne und er ist ein bisschen verliebt in die auch bei uns lebende Hündin Fibi. Leroy genießt seinen Lebensabend, ist neugierig, liegt gern in der Sonne und mag sein Leben, so wie es jetzt ist.

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Wir können nur einzelnen Hunden so eine Wendung im Leben bereiten, weil unsere Kapazitäten begrenzt sind, aber wir tun unser Möglichstes, gerade den Chancenlosesten ein Leben in Würde, mit richtiger medizinischer Betreuung, ordentlichem Futter und viel Liebe zu bieten. Bei den vielen traurigen Tierschicksalen mag es ist vielleicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, aber jeder einzelne Hund, den wir aus solchem Elend herausholten, ist so dankbar für jede qualitätsvolle Lebenszeit. Auch wenn es oft traurig, aufreibend, Kräfte zehrend ist, wir werden immer weiter kämpfen! Unser Motto bleibt, wir können nicht alle retten, aber auch wenn es nur einer ist: wir versuchen es!

 Wer uns unterstützen möchte:    
 
Tierschutz  Grenzenlos Wien    

 BIC: OPSKATWW  
 IBAN: AT80 6000 0102 1018 8350  

 

 

 

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